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Ich kann nicht sagen was ich meine,
aber tanzen was ich bin

So viele Worte … so viele Ideen … wer man ist …. wer man sein soll … wer man sein möchte. Hier tanzen wir ihnen davon. Hier darfst du ganz du selbst sein. Wenn du wütend bist … bist du wütend. Wenn du vor Freude springen möchtest …. dann springst du … mit deinem ganzen Wesen aus ganzem Herzen. Der Tanz war in allen …

allen Zeiten, in fast allen Kulturen ein Begleiter des Menschen durch sein Leben von Geburt bist zum Tod, durch die Höhen und die Tiefen, durch die Lebensphasen. Der Tanz bewegt den Körper, befreit den Geist und schenkt freudvolle, direkte Einsicht in das eigene wunderbare Wesen. In den schwierigsten Phasen meines Lebens hat mich der Tanz getragen, mich aufgerichtet und mir Wege gezeigt wie es weiter geht. Für diese Erfahrung bin ich unaussprechlich dankbar und möchte sie nun auch anderen ermöglichen.

Tanz? Von welchem Tanz ist hier die Rede? Ich meine hier weder Gesellschaftstanz noch Ballett oder Jazz. Ich meine den Tanz, jene Bewegungen die aus dir entspringen, die dich bewegen. Den Tanz deines Lebens. Den Tanz in dem du dich selbst entdeckst, dich ausprobierst in Bewegungen, dich weiter drehst, dich einfach tanzt.

Manche kennen das vielleicht auch: Man ist festgefahren in einem Glaubensatz: „das brauche ich um glücklich zu sein“, „das tut mir gut“, „ohne …. bin ich kein guter Mensch, liebenswürdig, wertvoll, …“ Lange Zeit ist man sich dieses Satzes gar nicht bewusst. Lange Zeit hält dieser Satz einen davon ab zu spüren was wirklich ist. Der Körper lügt nicht. Durch gezielte Wahrnehmungsübungen, durch authentische Bewegung findet man Zugang zu seiner persönlichen Wahrheit und kann ausprobieren, diese persönliche Wahrheit zu leben.

Ich lobe den Tanz,
der alles fordert und fördert, Gesundheit und klaren Geist,
des Menschen und eine beschwingte Seele.
Tanz ist Verwandlung, des Raumes, der Zeit, des Menschen
der dauernd in Gefahr ist zu zerfallen
ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden.

Oh Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel
im Himmel mit Dir Nichts anzufangen


(Pater Aurelius Augustinus)